1990 Sangit Waldner, „Healing Art Ensemble“
Am Neujahrstag drehte ich mit der australischen Künstlerin Helena Wall einen kurzen Videofilm, „Life Dance Drama“, in dem wir das auf der Traumreise Erlebte spielerisch in Bilder umsetzten. Zurück in Berlin, auf der Suche nach Musik für das geschnittene Video, lernte ich den Obertonsänger Sangit Waldner kennen. Zusammen mit einigen Freunden spielte er live die Musik zu den Videobildern. In den folgenden Jahren eröffnete mir Sangit Waldner die Welt der Obertöne. Von ihm lernte ich die Techniken des Obertongesangs und das „Zirkularatmen“ für das Didjeridoo. Als Mitglied seiner Gruppe, des „Healing Art Ensembles“, beteiligte ich mich 1992 an der CD „The Circle of Healing“. Zusammen produzierten wir die Radiosendung „Eine kleine Geschichte der Obertonmusik“ für den Rias Berlin. 1993 organisierten wir „TRANCE-TRAUM“, ein Konzert mit „12 Didjeridoo-Spielern“ in der Ufa-Fabrik, Berlin-Tempelhof. Die drei Konzerte im Kinosaal waren ausverkauft. Die „BZ“ hatte das verheißungsvolle Konzert mit den unbekannten Instrumenten halbseitig mit Foto angekündigt. Menschen aus allen Teilen der Stadt wollten das Instrument der australischen Ureinwohnen kennenlernen. Anlässlich der Bewerbung Berlins als Austragungsort für die Olympischen Spiele 2000 spielte das „Healing Art Orchester“ 1994 in einer weltweit übertragenen Livesendung zusammen mit Yat-Kha aus Tuva am Brandenburger Tor. 1994 beteiligte ich mich an der Reise „Find your Song“. Unter
Anleitung des Musikers und Autors Jim Nollman („Dolphins Dreamtime“)
musizierten wir auf dem Segelschiff Kairos rund um Gomera gemeinsam mit
Delphinen und Walen. Für diesen Zweck war die „Kairos“
mit speziellen Unterwasserlautsprechern und Mikrofonen ausgerüstet.
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